Hundekot kann teuer werden – Offenbach und Frankfurt mit deutlichem Abstand an der Spitze
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Analyse der 80 größten Städte Deutschlands zeigt starke Unterschiede bei geschätzten Mindest-Bußgeldern
Wentorf bei Hamburg, den 01.03.2026 - In einer aktuellen Auswertung der 80 größten Städte Deutschlands zeigen sich erhebliche Unterschiede bei den geschätzten Mindest-Bußgeldern für das Liegenlassen von Hundekot im öffentlichen Raum. Während einige Städte nur geringe Verwarnbeträge ansetzen, greifen andere Kommunen deutlich härter durch.
Spitzenreiter der Analyse ist Offenbach am Main mit einem geschätzten Mindest-Bußgeld von 500 Euro. Es folgen Frankfurt am Main mit 400 Euro sowie Heilbronn (168,50 Euro), Pforzheim (150 Euro) und Bergisch Gladbach (150 Euro).
Dem gegenüber stehen Städte wie Osnabrück (5 Euro), Krefeld, Rostock, Koblenz, Jena, Trier und Kaiserslautern (je 10 Euro), die deutlich niedrigere Mindestwerte aufweisen.
Der bundesweite Durchschnitt der erhobenen Werte liegt bei rund 58 Euro, der Median bei 37,50 Euro. Das bedeutet: In der Mehrzahl der Städte bewegen sich die Mindest-Bußgelder im unteren bis mittleren zweistelligen Bereich. Einzelne Städte mit sehr hohen Sätzen verzerren jedoch den Durchschnitt nach oben.
Große Spannweite zwischen den Kommunen
Die Analyse verdeutlicht eine enorme Bandbreite von 5 Euro bis 500 Euro. Damit liegt der teuerste Wert beim Hundekot-Verstoß um das Hundertfache über dem niedrigsten. Wenn man Hundekot auf Spielplätzen hinterlässt wird es sehr viel teurer. Die Bußgelder erreichen dann über 1000 €. Auch bei wiederholten Verstößen wird es viel teuer. Vielerorts gibt es auch Bußgelder für das nicht Mitführen von Kotbeuteln.
Hinweis zur Methodik
Die vorliegenden Zahlen stellen Schätzwerte bzw. praxisnahe Mindestangaben dar. In vielen Städten sind Hundekot-Verstöße nicht explizit in öffentlich zugänglichen Bußgeldkatalogen mit festen Beträgen aufgeführt. Die tatsächliche Höhe wird häufig im Rahmen kommunaler Ordnungswidrigkeiten-Satzungen festgelegt und kann im Einzelfall variieren – abhängig von Ort, Schwere, Wiederholung und Ermessensentscheidung der zuständigen Behörde. Die Bußgelder wurden mit ChatGPT pro Stadt ermittelt. Dabei hat ChatGPT nach öffentlich zugänglichen Informationen gesucht und falls nicht vorhanden Schätzwerte angegeben, die aus angrenzenden Gemeinden oder Bundeslanddurchschnitten abgeleitet wurden.
Die Analyse bezieht sich auf die 80 größten Städte Deutschlands und berücksichtigt jeweils den kommunal bekannten oder praktizierten Mindestwert bei einfachem Verstoß.